Hualien

Endlich!!!!!!
Nach mehreren Regentagen, kann ich nun endlich auf eine weitere Fotoreise gehen.
Hualien ruft mich erneut.
Ich werde entlang der Küste reisen, um ein paar „nice Photo Spots“ zu besuchen und hoffe ganz fest, dass das Wetter mitspielt.

Am 02.06.2020 ging meine Reise los.
Die wunderschöne Bus und Zug Fahrt habe ich zum einen sehr genossen, und zum anderen hat mein Herz geblutet, denn die genialsten Spots liegen so abgelegen, das diese nur mit einem Scooter zu erreichen sind. Tja, das Reisen mit 16 Jahren ist nicht so einfach, ich kann noch nicht offiziell ein Scooter mieten (vielleicht muss ich kreativer werden ;0).

In Hualien angekommen, stärkte ich mich und machte mich auf den Weg zu meinen Hostel, um mein Gepäck zu deponieren und gleich weiter zu düsen. Tja, falsch gedacht, meine Buchung war unauffindbar… doch dies störte mich nicht gross, denn ich wusste, dass Ich diese ordnungsgemäss getätigt habe. Also blieb ich cool und wartete ab. Gepäck im Zimmer und weiter gehts.
An der Küste von Chongde liess ich den Tag mit dem Sonnenuntergang, und ein paar schönen Fotos ausklingen.

Der Hunger rufte mich und ich begab mich auf den Heimweg, offen für neue kulinarische Abenteuer… Du kannst dir bestimmt vorstellen, wie erstaunt ich war, als die Hostel Besitzerin mir den McDonald’s empfiehl ;). Also griff ich auf meine letzte Hualien Reise zurück und verpflegte mich in einem meiner Lieblingsrestaurants.

Tag 2 begann mit ausschlafen. Nach einen stärkenden Frühstück, machte ich mich auf den Weg zu einem Market den ich mir anschauen wollte. Ich unterschätzte die Hitze, welche mich so zum Schwitzen brachte, dass ich und mein T-Shirt „pflotsch-nass“ waren.

Den Nachmittag verbrachte ich dann bei kühleren Temperaturen und auf der Weiterreise im Zug.
Angekommen, irgendwo im Nirgendwo erwartete mich ein Marsch an einer langen Strasse entlang. Erneut ärgerte ich mich über den nicht vorhandenen Scooter! Also wurde ich kreativ und fuhr mit einem Lastwagen mit. Ich unterhielt mich ein bisschen mit dem Bettle Nuts mampfenden Lastwagen Fahrer und erzählte ihm wo ich hin möchte.
An meinem Ziel angelangt, bedankte ich mich und orientierte mich mithilfe von Google Maps.
Hmm… Irgendwie haben wir und missverstanden. Mein Wunschspot liegt einige Kilometer zurück. Naja, habe gelernt aus jeder Situation das Beste zu machen und koste daher diesen Spot aus.
Der Nachteil an diesem Spot ist jedoch, dass ich auf eine Rückfahrt angewiesen bin, da der Weg und die Strasse zu gefährlich zu Fuss sind.
Nach einer gefundenen Mitfahrgelegenheit und 40 Minuten später, erreichte ich den Dongdamen Night Market, wo ich den letzten Abend für mich genoss.


Den letzten Tag verbrachte ich im Taroko National Park. Leider machte mir die Hitze, die brennende Sonne und das Licht einen Strich durch die Rechnung. Dennoch wurde ich mit ein paar wunderschönen Fotos beschenkt, sodass ich mich zufrieden auf dem Heimweg nach Beitou machen konnte.

Jedes Mal, wenn ich in einem Gefährt bin, erblicke ich so einen krass schönen Himmel und ärgere mich ein wenig, dass ich nicht aussteigen und diesen fotografieren kann. So auch auf dieser Heimfahrt…  Nun denn, ich gebe die Hoffnung nicht auf, so einen Himmel ausserhalb eines Gefährts zu fotografieren… Bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt.

Ich würde mich sehr freuen über einen Kommentar oder ein Hallo von dir.
Bis zum nächsten Mal und Tschüss… Hier gehts zu den FOTOS.

1 Kommentar
  1. Elisabeth
    Elisabeth sagte:

    Ich bewundere dich für deinen Mut, alleine solche Reisen zu unternehmen. Du hast einen starken Willen und eine enorme Eigenständigkeit – Hut ab. Deine Fotos zeugen von einem wachen, die Schönheiten der Natur aufnehmendem Auge und sind einfach Spitze. Weiter so, lieber Severin!

    Antworten

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